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Markteinblicke

Was die MIPIM 2026 über KI in der Immobilienbranche verraten hat

Von Alyona Kunilovaai, mipim, market
Was die MIPIM 2026 über KI in der Immobilienbranche verraten hat

Während die MIPIM sich dem Ende zuneigt, zog sich dieses Jahr ein Thema durch Panels und Flurgespräche: KI entwickelt sich rasant vom Schlagwort zur Infrastruktur der Immobilienbranche.

In den vergangenen Tagen hatte das Unitify-Team die Freude, inspirierende Bauträger, Betreiber von Immobilien und Facility Management sowie Investoren zu treffen. Es war großartig, mit Teams von Savills, NAZCA Facility Management, BPD | Bouwfonds Gebiedsontwikkeling, R&W Living GmbH, Castro Group, Nexa SGOIC, Smart Parking AG, Bem Estate Management und vielen weiteren in Kontakt zu kommen.

Mehrere Gespräche, darunter die gemeinsam mit der Columbia University organisierte Vortragsreihe Digital Real Estate Innovations, zeigten, wie KI beginnt, die Immobilienbranche neu zu gestalten:

  • prädiktive Analytik für Investitionsentscheidungen, die Investoren hilft, Nachfrage vorherzusagen und Risiken früher zu erkennen
  • datengetriebene Standortauswahl, bei der große Datensätze genutzt werden, um die vielversprechendsten Standorte für Bauvorhaben zu identifizieren
  • KI-gestützte Deal-Analyse und Underwriting, die Investitionsentscheidungen und Due Diligence beschleunigen
  • Energieoptimierung und ESG-Monitoring, die Betreibern helfen, Verbrauch und Nachhaltigkeitsziele zu steuern
  • Automatisierung operativer Prozesse über ganze Portfolios hinweg sowie Einblicke in bewohnerbezogene Daten, die bessere Services und Kommunikation ermöglichen (etwas, das wir über Unitify bereits für unsere Kunden, deren Teams, Dienstleister und Bewohner liefern)

Nach vielen Gesprächen auf der MIPIM lautet unser Fazit: Bei KI in der Immobilienbranche geht es nicht nur um Algorithmen. Es geht um Dateninfrastruktur.

Heute laufen die meisten Gebäude noch auf fragmentierten Systemen: Abrechnung, Instandhaltung, Zugangskontrolle, Bewohnerkommunikation und Energiedaten liegen oft in getrennten Plattformen, Tabellen oder internen Datenbanken. Diese Fragmentierung begrenzt, was KI tatsächlich leisten kann.

Ohne strukturierte, vernetzte operative Daten bleiben die meisten KI-Anwendungen theoretisch oder auf isolierte Anwendungsfälle beschränkt. Genau hier findet die nächste Phase der digitalen Transformation in der Immobilienbranche statt: der Aufbau einer einheitlichen digitalen Ebene für den Gebäudebetrieb.

Unsere Sichtweise: Der Weg zu KI in der Wohnimmobilienbranche beginnt oft mit etwas weniger Sichtbarem, dem Aufbau eines Systems, das Bewohner, Dienstleistungen, Finanzen, Gebäudeinfrastruktur und operative Workflows in einer Umgebung verbindet. Sobald dieses digitale Fundament besteht, kann KI endlich echten Mehrwert für Eigentümer, Betreiber und Bewohner liefern.

Die Gespräche auf der MIPIM machten deutlich, dass sich die Branche rasch in diese Richtung bewegt. Es war großartig, so viele Menschen zu treffen, die die Wohnimmobilienbranche vorantreiben. Wir freuen uns darauf, diese Gespräche nach Cannes fortzusetzen!

Themen:aimipimmarket